Gedanken · Ernährung & Genuss · Mit Video
Intuitiv essen: Hunger und Sättigung wieder wahrnehmen
Was möchte ich essen? Wie fühlt sich Hunger für mich an? Und wann bin ich angenehm satt? Diese Fragen dürfen wieder Platz bekommen.
Vielleicht kannst du bei vielen Lebensmitteln sofort sagen, ob sie in einen früheren Diätplan gepasst hätten. Doch wenn dich jemand fragt, worauf du gerade Appetit hast, fällt dir die Antwort schwer.
Über die Jahre haben sich vielleicht viele Regeln angesammelt: zu bestimmten Zeiten essen, den Teller leer machen oder etwas lieber weglassen. Zwischen diesen Vorgaben ist manchmal wenig Raum für die Frage geblieben, wie es dir beim Essen eigentlich geht.
In diesem Video geht es darum, diesen Fragen wieder mit Neugier zu begegnen. Du musst dafür kein besonderes Körpergefühl vorweisen und auch nicht jede Mahlzeit aufmerksam bis ins letzte Detail beobachten.
Intuitiv essen – wieder auf deinen Bauch hören
Das Video wird über Bunny Stream bereitgestellt. Erst wenn du auf „Video laden“ klickst, wird eine Verbindung zum Videoanbieter hergestellt. Dabei wird unter anderem deine IP-Adresse übermittelt.
Wenn Regeln die Antwort schon vorgeben
„Das darf ich nicht.“ „Dafür ist es jetzt zu spät.“ „Das muss noch aufgegessen werden.“ Vielleicht kennst du solche Sätze. Manche stammen aus der Kindheit, andere aus Diäten oder Gewohnheiten, die dich lange begleitet haben.
Es kann ungewohnt sein, neben diesen vertrauten Gedanken auch die eigenen Empfindungen wahrzunehmen. Vielleicht bist du unsicher, was du gerade spürst. Diese Unsicherheit musst du nicht sofort auflösen.
Du darfst zunächst bemerken, welche Gedanken beim Essen auftauchen. Welche davon passen noch zu dir? Und welche möchtest du genauer hinterfragen?
Du darfst neugierig auf deine Bedürfnisse werden, ohne sie sofort bewerten zu müssen.
Dein Alltag gehört dazu
Essen findet mitten im Leben statt. Zwischen Arbeit und Erledigungen, allein am Küchentisch oder gemeinsam mit Menschen, die dir wichtig sind. Nicht jede Mahlzeit lässt sich in Ruhe planen und genießen.
Vielleicht ist eine Pause vorgegeben. Vielleicht möchtest du vor einer längeren Unternehmung etwas essen. Oder du freust dich auf ein gemeinsames Abendessen. Solche praktischen Überlegungen dürfen ebenso Platz haben wie dein Hunger und dein Appetit.
Aus dem Wunsch, mehr auf dich zu hören, muss keine neue Vorschrift werden. Du brauchst dich nicht dafür zu rechtfertigen, dass dein Alltag manchmal anders verläuft als gedacht.
Auch Genuss verdient Aufmerksamkeit
Neben der Frage, wann du isst, darf auch die Frage stehen, was dir schmeckt. Welche Gerichte magst du? Was isst du vielleicht nur, weil du glaubst, es essen zu müssen?
Vielleicht entdeckst du dabei etwas Vertrautes wieder: die Freude an einem selbst gekochten Essen, einem knusprigen Brot oder einer Mahlzeit in guter Gesellschaft.
Es geht hier um einen persönlichen Blick auf deine Erfahrungen. Du musst daraus weder einen Plan noch eine tägliche Übung machen.
Du musst das Essen nicht zu einer weiteren Aufgabe machen, die du besonders gut erledigst. Vielleicht beginnt ein anderer Umgang damit, dir selbst wieder etwas mehr zuzuhören.
Deine Petra
Leichter leben ab 55 entdecken